Kältetechnik / Distributionslager

Blutplasma

Die Dresdner Kühlanlagenbau erweitert geschickt ihr Portfolio. Als ein florierendes Geschäftsfeld erweist sich die Blutplasmakühlung. Ein Gastbeitrag von Dr. Mathias Schirmer, Geschäftsführer der Kühlanlagenbau Süd Ost GmbH.

Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma

Als für die Dresdener Kühlanlagenbau GmbH (DKA) nach der Wende der Einstieg in die Marktwirtschaft begann, konnte unser Unternehmen auf eine große und 40-jährige Erfahrung im Bereich Gewerbekälte zurück blicken. Andere Bereiche, wie beispielsweise die Klimatechnik, waren dagegen eher unterentwickelt. So war die Diversifizierung der Geschäftsfelder eine der wichtigsten und ersten Aufgaben, die wir angingen, um auch unter den neuen marktwirtschaftlichen Bedingungen unsere Position zu halten und auszubauen. Vor allem in Richtung Klimatechnik und industrielle Spezialanwendungen wollten wir das Portfolio ausbauen, die Potenziale, die diese Geschäftsfelder eröffnen, nutzen und so unser Geschäftsvolumen erweitern. Das Konzept ging auf: Durch die Diversifizierung sind wir viel unabhängiger von den Schwankungen der Märkte. Heute ist gerade diese breit gefächerte Aufstellung eine der größten Stärken der Dresdner Kühlanlagenbau. In diesem Sinne versucht der Dresdner Kühlanlagenbau seit ungefähr zehn Jahren sehr intensiv, sogenannte spezifische Anwendungsfälle aus der Industrie zu erschließen. Über 100 Ingenieure und Techniker bringen dabei ihre Erfahrungen und Ideen ein. Heute möchten wir über das kleine, aber feine Geschäftsfeld der Blutplasmalagerung berichten. Im Vertriebs- und Servicebüro Leipzig/Halle hat sich ein kleines Team immer mehr zum Spezialisten für das Thema „Kältetechnik in der Medizin“ entwickelt. Zum Kopf dieser Gruppe wurde Thomas Neumann, planungstechnisch unterstützt von Alexander Stein. Mittlerweile steht dieser Spezialeinheit quasi weltweit ein kompetentes Montageteam zur Verfügung.

Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma
Kelvion Referenz Kältetechnik Blutplasma

Was macht den Bereich „Kältetechnik in der Medizin“ nun inhaltlich aus? Das erste Projekt waren Reinraumkühlkapazitäten im Impfstoffwerk Dessau-Tornau. Die häufigsten Projekte sind jedoch sogenannte Blutplasmalager und -Einfriereinheiten. Blutplasma ist ein Grundstoff in der Medikamentenherstellung. Das Plasma, direkt über die Plasmapherese abgenommen oder aus einer Vollblutspende separiert, muss je nach Anwendung in maximal 60 Minuten auf -30 °C gefroren werden. Die Herausforderung für die Tiefkühltechnik, wenn es um Einfrierung und Lagerung bei Temperaturen von -30 bis -50 °C geht, besteht vor allem darin, die konkreten qualitativen Anforderungen des Produkts mit den logistischen Anforderungen der örtlichen Gegebenheiten zu vereinen. Bei derartigen Projekten wird also nicht nur Kältetechnik verkauft, sondern immer auch eine lagerlogistische Lösung. 

So entwickelten wir mit einer kleineren Partnerfirma, die Edelstahlprodukte herstellt, Schubkästenblöcke, bei denen die Auszüge nicht anfrieren. Damit ist es möglich, dass das medizinische Personal gar nicht erst in die Tieftemperaturräume hineingehen muss, um einen Beutel mit Blutplasma zu holen. Die Schubkästen sind auch aus dem Vorkühlraum heraus zu bedienen. Das bedeutet eine enorme Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Gerade das Ausland ist ein interessanter Markt für diese Spezialisierung auf  Blutplasmazentren:

Als wir 2005 den ersten Auftrag aus Chanty-Mansijsk, einer Stadt, etwa vier Flugstunden östlich von Moskau gelegen, erhielten, glaubten wir noch an ein Zufallsgeschäft. Inzwischen haben wir die zehnte Anlage in Russland übergeben. Zudem befinden sich viele Projekte gerade in der Angebotsphase. Unsere beste Referenz steht in Moskau und wird intensiv zu Schulungen genutzt. Städte wie Saratov, Omutninsk oder Kotelnitsch kannten wir zunächst nicht, sie sind aber nun mit unseren technischen Installationen ausgestattet.

Küba SG Industrial
AnwendungBlutplasmalager
Warum diese LösungKonfigurierbarkeit und Dimensionierung des Luftkühlers
Varianten:Tiefkühlausführung: mit doppelter, isolierter Tropfwanne, Shut-Up®, und Ventilatorringheizung
Küba DE Professional
AnwendungVorraum Blutplasma
Warum diese LösungDimensionierung und Leistung des Luftkühlers
VariantenHeizregister

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